"NanoMatFutur"-Nachwuchsgruppen – Themenfeld Gesundheit

Hier finden Sie Informationen zu den Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern des Nachwuchswettbewerbs "NanoMatFutur", die an Projekten im Themenfeld Gesundheit forschen.

Dr. Maximilian Becker: FeMEA

Unser Körper funktioniert durch elektrische Signale. Nervenzellen im Gehirn oder in der Netzhaut senden ständig kleine elektrische Impulse. Diese Signale zu messen und gezielt zu beeinflussen, ist wichtig für die medizinische Forschung – zum Beispiel für neue Therapien mithilfe verbesserter Neuroimplantate, aber auch für die Entwicklung neuer Medikamente.

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Dr. Ievgen Donskyi: PathoBlock

Die effektive Bekämpfung von Krankheitserregern stellt eines der wichtigsten Ziele der modernen Gesundheitsversorgung dar. Die kürzlich aufgetretene Pandemie im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 hat deutlich vor Augen geführt, wie wichtig die Entwicklung neuartiger, aktiver Materialien zur Bekämpfung von Pathogenen ist. Im Rahmen des Projekts "PathoBlock" werden innovative Materialien erforscht, die als Breitspektrum-Inhibitoren zur Bekämpfung vielfältigster Krankheitserreger angewendet werden können.

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Jun.-Prof. Dr.-Ing. Daniela Duarte Campos: BlindZero

Hornhautschäden als Folge von Verletzungen, Infektionen oder erblichen Hornhautdefekten können Schmerzen, verschwommenes Sehen und schließlich Blindheit verursachen. Wenn Hornhautschäden und Sehstörungen nicht mit nicht-invasiven Behandlungen wie Augentropfen, Antibiotika und entzündungshemmenden Medikamenten korrigiert werden können, sind Hornhauttransplantationen die ultimative Behandlungsoption.

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Dr. Alicia Fernández Colino: TeXlastins

Biologische Systeme weisen außergewöhnliche Eigenschaften auf, die im Laufe von Millionen von Jahren der Evolution erreicht worden sind. In der Tat hat bisher nur die Natur durch einen streng kontrollierten Entwicklungsprozess ursprüngliche Gewebe hervorgebracht, die bei der Mehrzahl der Menschen ein Leben lang funktionieren. Diese herausragende Leistung beruht auf zwei verschiedenen Ebenen: den inhärenten Eigenschaften der Materialien, aus denen das Gewebe besteht, und der Anordnung dieser Materialien in einer kontrollierten hierarchischen Struktur. In diesem Zusammenhang können sowohl biologische Materialien als auch ursprüngliche Gewebe als Modelle oder Vorlagen für funktionelle Implantate verwendet werden.

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Dr. Daniel Lauster: MucPep

Wer bei einer Erkältung mit schleimigem Nasensekret konfrontiert ist, verbindet wohl eher Ekel als Faszination mit diesem Naturmaterial. Lungenschleim, auch Mucus genannt, dient als mobiler Biofilter, indem er die Lunge kontinuierlich vor Krankheitserregern schützt. Im Fall von chronischen Lungenerkrankungen (z.B. Mukoviszidose) kann eine veränderte Schleimproduktion zu Entzündungsprozessen in der Lunge führen, wodurch die Lungenstruktur dauerhaft geschädigt werden kann. Für ein tieferes Verständnis der Biologie von Lungenschleim und für die Erforschung neuer antiviraler und mucusauflösender Biomaterialien, widmet sich das Projekt "MucPep" der Herausforderung einer systematischen Analyse von Bruchstücken aus Mucus und deren Verwendung für innovative Inhalationssprays.

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