Internationale Zusammenarbeit
Die Globalisierung der Wirtschaft und die fortschreitende Internationalisierung der Wissenschaft sind wichtige Treiber für die europäische und internationale Zusammenarbeit in der Materialforschungsförderung. Daher ist es das Ziel des Förderprogramms, im Rahmen der länderübergreifenden Zusammenarbeit einen globalen Wissenszugang zu eröffnen und die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen durch den Aufbau internationaler Allianzen zu stärken.
Deutschland ist ein wichtiger Treiber bei der Schaffung des europäischen Forschungsraumes, den das BMFTR im Rahmen einer gemeinsamen Programmplanung aktiv mitgestaltet. Um Forschenden aus deutschen Einrichtungen einen optimalen Zugang zu den Fördermöglichkeiten auf der europäischen Ebene zu ermöglichen, hat die Bundesregierung ein Netzwerk von Nationalen Kontaktstellen (NKS) geschaffen, wie die NKS für Digitale und Industrielle Technologien (NKS DIT). Die NKS DIT informiert über europäische Fördermöglichkeiten und unterstützt Interessierte aus Industrie und Akademia bei der Antragstellung im Rahmenprogramm für Forschung und Innovation der Europäischen Kommission (Horizont Europa).
Neue und funktionelle Werkstoffe sind die Basis einer jeden Innovation und der Schlüssel zur Bewältigung vieler globaler Probleme und stellen daher einen wichtigen Förderschwerpunkt in Horizont Europa dar. Daneben gibt es weitere Fördermöglichkeiten für europäische und internationale Kooperationen, wie z.B. im Rahmen des Europäischen Forschungsnetzwerks M-ERA.NET, der Initiative für anwendungsnahe und innovative Forschung und Entwicklung in Europa (EUREKA), der europäischen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der wissenschaftlichen und technologischen Forschung (COST) und der wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit (WTZ).