KMU-Förderung

Hier finden Sie Informationen zu KMU-spezifischen Fördermaßnahmen des BMBF im Bereich der Materialforschung.

KMU-innovativ: Materialforschung (ProMat_KMU)

Das BMBF unterstützt mit seiner Fördermaßnahme KMU-innovativ: Materialforschung (ProMat_KMU) besonders forschungsstarke kleine und mittelständige Unternehmen (KMU), denen der Zugang zu den Fachprogrammen erleichtert werden soll. Die Fördermaßnahme richtet sich zum einen an hochspezialisierte und interdisziplinär vernetzte KMU, die in der Materialforschung eine wichtige Rolle spielen und als sogenannte „hidden Champions" einen im internationalen Vergleich hohen Umsatz- und Beschäftigungsanteil aufweisen. Zum andern gilt es auch innovativen Lösungen den Weg in die wirtschaftliche Umsetzung zu bereiten und kreative Ideen junger Start-Ups gezielt zu fördern.

Der häufig zu geringe Forschungs- und Entwicklungsanteil in KMU soll angehoben werden, um Innovationspotenziale zu stärken. Eine weitere zentrale Herausforderung ist die zunehmende Internationalisierung, die durch komplexer werdende Märkte gekennzeichnet ist. Neben bestehenden Produktlösungen können auch Prozesse in Unternehmen verbessert oder aber vollkommen neue Geschäftsfelder aufgebaut werden.

Gefördert werden Materialinnovationen, die die Synthese bzw. Herstellung, die Ver- und Bearbeitung von Materialien bzw. Werkstoffen und alle damit in Verbindung stehenden Verfahren und Prozesse im Hinblick auf Forschung und Entwicklung sowie deren industrielle Umsetzung adressieren.

Projektbeipiele aus der KMU-Förderung

Biogedruckte Gewebe für die Medizintechnik und als Ersatz für Tierversuche

Das Forschungsfeld "Bioprinting" entwickelt sich sehr dynamisch. Die Potenziale zur Herstellung künstlicher Gewebe für den Einsatz in der Medizintechnik und Pharmaforschung sind enorm. Für eine industrielle Anwendung mangelt es aber oftmals an standardisierten Verfahren und Prüfmethoden. Im Projekt werden neue Biotinten erforscht, die in Kombination mit dem Sterolithografieverfahren einen standardisierten Biodruck von Mikrogeweben ermöglichen sollen.

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Korrosionsschutz für Stahlbeton

Ein großes Problem bei Betonbauwerken wie Brücken oder Gebäuden ist die Korrosion der Stahlbewehrung infolge des Einwirkens von Wasser und Kohlendioxid aus der Luft, die zu massiven Schädigungen in der Bauwerksstruktur führen können. Im Projekt GelKo wird ein neuartiges alkalisches Hydrogel entwickelt, das vor Korrosionsschäden bei Stahlbeton schützen und somit die Lebensdauer von Betonbauten deutlich verlängern kann.

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Sensorik für den sicheren Umgang mit Wasserstoff

Wasserstoff ist ein zentraler Bestandteil der Energiewende und des Europäischen Green Deals für ein klimaneutrales Europa. Für eine nachhaltige Wasserstoffindustrie sind Sicherheits- und Zuverlässigkeitsaspekte von zentraler Bedeutung. Hierfür ist es erforderlich, Wasserstoff präzise, schnell und kostengünstig nachweisen zu können. Dies gilt sowohl für Gasgemische als auch für Werkstoffe, die mit Wasserstoff in Berührung kommen.

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Günstigeres Biogas

Biogasanlagen sind unverzichtbarer Bestandteil der Bemühungen zur Energiewende in Deutschland. Um Biogas zu erzeugen, müssen je nach Kapazität der Anlage mehrere Tonnen Biomasse beispielsweise in Form von Gras, Energiepflanzen oder Zuckerrüben im Reaktor zu Gas umgesetzt werden.

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Mit hochempfindlichen Halbleiter-Sensoren Lecks in Gasrohren frühzeitig entdecken

Wenn giftige Gase austreten, sind Menschen in Gefahr. Im schlimmsten Fall kommt es zur Explosion. Gasspürgeräte sollten daher schon geringste Konzentrationen von Methan oder Ethan, die aus Erdgas- und Biogasrohren entweichen, messen können. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt La-NoSe erforscht neue, hochempfindliche Sensoren auf Basis von nanostrukturierten Halbleitern.

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