Laborpraktika in den Herbstferien

Die Laborpraktika in den Herbstferien richten sich an Jugendliche die Spaß und Interesse an naturwissenschaftlichen Fragestellungen haben. Ziel der Maßnahme ist es, das Interesse für die Materialwissenschaft und Werkstofftechnik als fächerübergreifende Querschnittstechnologien für den späteren beruflichen Ausbildungsweg zu wecken und eine Möglichkeit zu schaffen, sich intensiv mit diesen faszinierenden Themen zu beschäftigen.

Wie laufen die Ferienpraktika ab?

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden für eine Woche an eine der beteiligten Forschungseinrichtungen eingeladen. Dort wird unter intensiver Betreuung erlebbar, wie Forschende neue Materialien und Werkstoffe herstellen und untersuchen. Im Labor besteht die Möglichkeit selbst zu experimentieren. Am Ende des Praktikums gibt es ein Zertifikat. Außerhalb der Praktikumszeiten gestalten Jugendbetreuer ein attraktives Freizeitprogramm. Das Praktikum sowie die Unterbringung und Verpflegung vor Ort sind kostenfrei. Für die Organisation und Finanzierung der An- und Abreise sind die Teilnehmenden selbst verantwortlich. Die Praktikumszeit ist ganztägig und den Arbeitszeiten des jeweiligen Instituts angepasst.

Impressionen aus den Werkstoffferien 2021

Trotz andauernder Corona-Pandemie konnten unter Einhaltung von 3G- und Hygieneregeln an vier Instituten die Laborpraktika der Werkstoffferien vom 18. bis 22. Oktober 2021 bzw. 01. bis 05 November stattfinden. Erstmalig dabei in 2021 war das DWI- Leibniz-Institut für interaktive Materialien in Aachen, bei dem die Teilnehmenden in den Laboren der Polymerchemie und der Zellkultur unter Betreuung experimentieren durften.  Auch beim Leibniz-Institut für Neue Materialien in Saarbrücken, beim Leibniz-Institut für Katalyse in Rostock sowie dem Leibniz-Institut für Polymerforschung in Dresden konnten die Praktika stattfinden. Neben den praktischen Arbeiten im Labor wurden auch theoretische Kenntnisse zur Werkstofftechnik sowie zahlreiche weiterführende Informationen zu Studien- und Berufsmöglichkeiten und beruflichem Ausbildungsweg von Forschenden vermittelt.