Materialinnovationen und Start-ups: Chancen und Herausforderungen für junge Unternehmen

Das Technologiegespräch zeigt die Bedeutung von Start-ups für die Kommerzialisierung von Materialinnovationen auf. Gründungswilligen Materialforscherinnen und Materialforschern soll durch die Präsentation von best-practise Beispielen aus der Materialforschung sowie spezifischen Förder- und Beratungsmöglichkeiten der Weg in die Unternehmensgründung erleichtert werden. Diskutiert wird auch, wie Unterstützungsangebote auf den tatsächlichen Bedarf von Start-ups optimiert werden können und welche Herausforderungen sich auf dem Weg vom Labor in den Markt in der Praxis stellen.

Hintergrund und Ziel des Technologiegespräches

Start-up spielen eine wichtige Rolle im Innovationsprozess, da sie Forschungsergebnisse beispielsweise bei der Entwicklung neuer Materialien oder Messmethoden kreativ und schnell in neue Produkte und Geschäftsmodelle umsetzen. Das BMBF plant in den nächsten Jahren sowohl die Förderung von Ausgründungen und jungen innovativen Unternehmen auszubauen als auch die Rahmenbedingungen in Bildung und Forschung für Start-up zu optimieren. Im Bereich der Forschungsförderung zur Materialforschung unterstützt das BMBF Start-up im Rahmen der Projektförderung wie beispielsweise durch KMU-innovativ Materialforschung ProMat_KMU (vormals NanoChance) oder auch themenbezogene Bekanntmachungen, bei denen Start-up fördertechnisch KMU gleichgestellt sind. Um auch die Potenziale der Nachwuchsförderung in Bezug auf Unternehmensgründungen zu nutzen, werden risikoreiche Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im Vorfeld von Ausgründungen im Rahmen des Nachwuchswettbewerbes NanoMatFutur gefördert.

Ziel des Technologiegespräches ist es, die Chancen durch Unternehmensgründungen anhand erfolgreicher Beispiele aus der Materialforschung aufzuzeigen. Vorgestellt werden Best-Practise-Beispiele und spezifische Förder- und Beratungsmöglichkeiten seitens der BMBF-Förderung sowie des Kooperationspartners KIT, um Hilfestellung für weitere erfolgreiche Unternehmensgründungen zu geben. Diskutiert werden auch Herausforderungen und die Frage, welche Beiträge die Materialforschungsförderung leisten kann, um die Rahmenbedingungen für die Gründungsunterstützung zu verbessern.

Die Veranstaltung richtet sich an gründungswillige Materialforscherinnen und Materialforscher sowie an Vertreter aus Industrie und Wissenschaft, die sich mit dem Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis befassen.

Inhalte und Programm

Nähere Informationen zu Inhalten und Programm folgen in Kürze.