Ferienpraktika

Das BMBF vermittelt an interessierte Schülerinnen und Schüler bundesweit Ferienpraktika im Bereich Nano- und Werkstofftechnologie an renommierten deutschen Forschungseinrichtungen.

Ziel ist es, das Interesse für die Nanotechnologie und neue Werkstoffe als fächerübergreifende Querschnittstechnologien bei Jugendlichen zu wecken und eine Möglichkeit zu schaffen, sich intensiv mit diesen faszinierenden Themen zu beschäftigen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden für eine Woche an eine der beteiligten Forschungseinrichtungen (z. B. Helmholtz-Zentrum Geesthacht – Zentrum für Material- und Küstenforschung, Karlsruher Institut für Technologie, Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften Dortmund, Leibniz-Institut für Neue Materialien Saarbrücken oder Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden) eingeladen. Dort wird unter intensiver Betreuung erlebbar, wie Forscher Nanomaterialien und neue Werkstoffe herstellen und untersuchen. Im Labor besteht die Möglichkeit selbst zu experimentieren. Am Ende des Praktikums gibt es ein Zertifikat.

Für die Organisation und Finanzierung der An- und Abreise sind die Teilnehmenden selbst verantwortlich. Das Praktikum selbst sowie die Unterbringung und Verpflegung vor Ort sind kostenfrei. Das Praktikum ist ganztägig und orientiert sich an den Arbeitszeiten des jeweiligen Instituts.

Beteiligte Institute:

- Helmholtz-Zentrum Geesthacht – Zentrum für Material- und Küstenforschung
- Karlsruher Institut für Technologie
- Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften Dortmund
- Leibniz-Institut für Neue Materialien Saarbrücken
- Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden

Was ist Nanotechnologie? Was sind neue Werkstoffe?

Nanotechnologie und neue Werkstoffe sind wichtige Technologien für viele Industriebereiche und bieten innovative Lösungen für zentrale Zukunftsfragen, wie den Klima- und Umweltschutz, die nachhaltige Wasser- und Energieversorgung einer wachsenden Weltbevölkerung oder den Kampf gegen Volkskrankheiten. Schon heute wird die gezielte Strukturierung von Materialien im Nanomaßstab dazu genutzt, Krebszellen gezielt zu bekämpfen, Trinkwasser aufzubereiten, Kleidungsstücke schmutzabweisend zu beschichten oder Autolacke kratzfester zu machen. Durch neuartige Werkstoffe, wie z. B. Carbon, werden Autos und Flugzeuge leichter, Windräder und Brücken stabiler, Solarzellen und Energiespeicher effizienter. Zwei Drittel aller technologischen Innovationen haben mit Werkstoffaspekten zu tun. Und auch die Nanotechnologie bietet mit ca. 70.000 Beschäftigten in Deutschland ein breites Spektrum an interessanten Berufsmöglichkeiten und Karrierechancen für junge Menschen.